Auch wenn es so aussieht, als wäre es um uns sehr ruhig geworden, ging es stetig weiter. Nicht nur Auszeichnungen bestimmen das Leben und Arbeiten im Verein. Nein viel mehr sind es die guten Beziehungen und das arbeiten mit unseren Sportlern die das Vereinsleben weiter voran treiben. So konnten wir im Jahr 2015 die Abteilung Karate – Goyo Ryo -  Aufnehmen. Diese wurde durch den Karateka Fabian Wetzel, der den Weg zu uns fand, im Leben gerufen und wuchs mitgliedermäßig stetig an. Da auch wir den Mitgliederschwankungen unterliegen, können wir auf Grund der Engagierten Übungsleiter und Trainer eine gute Bilanz ziehen. Durch ihre Arbeit ist es zu verdanken, dass unsere Zahlen an Mitglieder in den letzten Jahren stabil gehalten wurden.

Am 11.06.2016 - Bei den Kinder- & Jugendsportspielen Judo in Wittstock  wurde neben den sportlichen Leistungen unser langjähriger Vereinsvorsitzender  Bernd Pietsch, durch Herrn Thomas Krieglstein vom Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin , für sein Jahreslange Engagement und seine Vereinsarbeit mit der Goldenen Ehrennadel des KSB OPR ausgezeichnet.

Auszeichnung  „ Tag des Ehrenamtes am 29.11.2016 “ Sport in der Freizeit und im Verein, das gehörte früher zum gesellschaftlichen Leben, ebenso wie die ehrenamtliche Hilfe und Förderung vor allem des jugendlichen Nachwuchses. Das persönliche Verbundenheitsgefühl ist fast gleich „Null“, daher ist es auch sehr schwierig Helfer zu motivieren und einzubinden, die bereit sind Zeit, Nerven und Kenntnisse zu investieren. Der aktuelle Nachwuchs/Jugend hat einfach "wichtigeres" zu tun als Ehrenamtliche Hilfe zu geben. Deshalb sind wir sehr froh und stolz in Harald Bunke, seit einigen Jahren, ein positives engagiertes Mitglied als Übungsleiter für Kinder und Jugendliche gefunden zu haben. Somit konnte Harald für seine außergewöhnlich hohe Einsatzbereitschaft am 29.11.2016 Tag des Ehrenamtes, durch den Bürgermeister der Stadt Neuruppin, seine verdiente Anerkennung entgegen nehmen. Der Vorstand Dankt Harald ebendso für seine engagierte Ehrenamtliche jahrelange Hilfe .

Sportverein als Medium der Kinder-und Jugendarbeit

Zwei angehende Sozialarbeiterinnen wirken bei der aktiven Vereinsarbeit in Neuruppin mit. Der Sportverein „SC Kempo Neuruppin“ durfte sich in den letzten Wochen über die Unterstützung zweier Studentinnen von der Hochschule Neubrandenburg freuen. Sie entschlossen sich dazu, den

Vereinssport mit den Vorschulkindern selbstständig durchzuführen. Es wurde ein eigens erdachter Parcours aufgebaut. Man gewann die Aufmerksamkeit und Motivation der Kinder, indem man sie rege am Geschehen teilnehmen ließ – so durften sie sich beispielsweise selbst ein Spiel wünschen. Soziale Arbeit kann mittels solcher Maßnahmen gelingende Präventions-und Aufklärungsarbeit leisten. Kinder und Jugendliche müssen und sollen zum Fair-Play erzogen werden. Im Rahmen ihres Sportvereins dürfen sie nicht nur Aggressions-und Frustabbau leisten, sondern auch mit Hilfe der ausgebildeten Trainer vor Ort Selbstdisziplin und Selbstkontrolle erlernen. Sich in Gruppen gemeinsam sportlich zu betätigen, diene nicht nur der Förderung von Selbstständigkeit und Teamfähigkeit, sondern vielmehr auch dem Gefühl von Selbstwirksamkeit – etwas geschafft zu haben. Es war ihnen besonders wichtig, den Theorie-Praxis-Bezug herzustellen. Neben der Gestaltung der Sportstunde waren die Studentinnen ebenfalls für die Organisation des alljährlich stattfindenden vereinsinternen Kostümfests verantwortlich. Dieses wurde erstmal unter ein Motto gestellt: „Welcome to the jungle“. Sie dekorierten den Sportraum mit im Vorhinein Gebasteltem - passend zum Motto – und überlegten sich Spiel-und Beschäftigungsmöglichkeiten. In einem Sportverein sollte es nicht nur um die Aktivität an sich gehen – es ist ebenso notwendig, sportübergreifende Angebote zu gewährleisten. Der „SC Kempo Neuruppin“ bietet u.a. auch Trainingslager und Feste an, die dem Gemeinschaftssinn entgegenkommen. Sportvereine gelten als feste Sozialisationsinstanz und sind insofern relevant, dass sie eine große integrative Wirkung für Kinder und Jugendliche besitzen. Sie können als Medium der Kinder-und Jugendarbeit gesehen werden, da sie gleiche Ziele verfolgen, wie beispielsweise die Förderung der Team-, Kritik-und Konfliktfähigkeit, die Entwicklung von sozialer bzw. Eigenverantwortung sowie die Stärkung des positiven Selbstwertgefühls. Sport ist ein Teil von Erziehung und kann mittels Sozialarbeit bzw. ausgebildeten Trainer*innen Beratungs-und Unterstützungsleistungen für junge Menschen und ihre Angehörigen leisten. Er bildet und wirkt gegen Gewalt und Frustration. Es lässt sich folglich eine hohe pädagogische Bedeutung für den Alltag unserer Kinder ableiten.

 

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